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POST-COVID-SYNDROM – Behandlungskonzept der Praxis für Ergotherapie und Neurofeedback Hany Branga



Was ist „Long-Covid“ oder „Post-Covid“?


Die Erkrankungen mit dem SARS-Cov2 werde COVID-19 benannt. Bei ungefähr 10% der Erkrankten halten die Beschwerden länger als 4 Wochen an. Dieser Zustand wird als „Long-Covid“ oder „Post-Covid“(PCS) bezeichnet.

Die Betroffenen berichten über Müdigkeit und ausgeprägte Erschöpfung nach körperlicher und geistiger Anstrengung. Die Fähigkeiten Zusammenhänge zu verstehen und sich ausdauernd zu konzentrieren scheinen auch im Mitleidenschaft gezogen zu sein. Bei Patienten mit PCS lässt die Leistungsfähigkeit nach. Die Personen haben viel Mühe den Alltag zu bewältigen und im Beruf die Performance zu haben. Die Wahrnehmung, speziell olfaktorisch und gustatorisch, ist bei manchen Patienten länger betroffen. Dazu kommt das wellenartige Auftreten von „wandernden“ Schmerzen der Muskeln und Gelenke und Kopfschmerzen. Anhaltende Entzündungen einzelner Organe durch das Virus selbst und Verschlimmerung vorbestehender Erkrankungen werden auch zusätzlich berichtet.

Manches deutet darauf hin, dass es unterschiedliche Formen von Long-Covid gibt: eine Form, bei der die Erschöpfung überwiegt, und eine Form, bei der die anderen Beschwerden dominant sind.

Die Symptome des Post-Covid-Syndroms können wie folgt zusammengefasst werden:

Häufig: Fatigue, eingeschränkte Belastbarkeit, Atemnot bei Belastung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen, Riech- und Schmeckstörung

Gelegentlich: Husten, Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Angst, Denkstörungen, Haarausfall, Stress

Selten: Lähmungen, Kribbeln, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Herzrasen, Herzstolpern *

*ohne Anspruch auf Vollständigkeit[1]




Befunderhebung beim Patienten mit Long COVID


Vor der Behandlung wird in meiner Praxis eine Evaluation des Patienten EEG-basiert durchgeführt. Das Swingle Assessment und QEEG Brainmapping ermöglicht eine bessere Einschätzung des Patienten.

Das Swingle Assessment ist basiert auf der EEG-Messung mehrerer Bereiche, die Hinweise auf Ungleichgewichten zwischen den Gehirnwellen liefern und die Verbindung zur Symptomatik herstellen. Die Messungen werden zentral Cz, okzipital O1 und frontal F3, F4, Fz durchgeführt.

Mit einer Auswertungsdatei werden die Daten in Form von Verhältnissen zwischen Frequenzbereichen und in verschiedenen Messsituationen (Augen offen, Augen geschlossen, unter einer bestimmten Aufgabe oder Stimuli) berechnet. Als Ergebnis der Auswertung werden Hinweise auf Fehlfunktionen und Defizite gegeben.

Diese Messungen werden nicht mit einer Datenbank verglichen, sondern haben eine klinische und individuelle große Bedeutung für die Prozessdiagnostik und für die Therapie.[2]

Das EEG kann in zwei wesentlichen, unterschiedlichen Begriffen verstanden werden. Einmal als die Darstellung der unterschiedlichen Wellenformen und Muster, im anderen Fall als die Darstellung der gemessenen Amplituden in Form von Zahlen, Diagrammen und Gehirnscans. Bei der zweiten Form handelt es sich dann um ein QEEG, da es dabei um quantitative Eigenschaften des EEGs handelt. Dies sind durch Messung und Berechnung zustande gekommen. Das QEEG ist eine Erweiterung der Auswertung der Rohdaten. [3]

In neueren Studien wurden elektroenzephalographische (EEG) Befunde von COVID-19-Patienten mit verschiedenen neurologischen Symptomen mittels visueller Standardanalyse oder Spektralanalyse erhoben. Die meisten EEG-Aufzeichnungen waren normal oder wiesen unspezifische Anomalien auf. Diese waren als fokale oder generalisierte Verlangsamung, interiktale epileptische Muster, Krampfanfälle oder Status epilepticus zu erkennen.

Interessanterweise wurden in der akuten Phase auch neuartige EEG-Anomalien über frontalen Bereichen beschrieben. Die zugrundeliegenden Mechanismen, die bei COVID-19 zu einer Hirnschädigung führen, sind noch unbekannt und Gegenstand von Diskussionen. Diese frontalen EEG-Anomalien könnten die Hypothese untermauern, dass SARS-Cov2 über Geruchsstrukturen in das zentrale Nervensystem (ZNS) gelangt und sich dann über die Frontallappen im ZNS ausbreitet. Diese Hypothese wird durch das Vorhandensein von Anosmie bei einem erheblichen Anteil der COVID-19-Patienten und durch Neuroimaging-Studiendien gestützt, die orbitofrontale Anomalien bestätigen.

COVID-19 stellt eine neue Viruserkrankung dar, die nicht nur durch respiratorische Symptome, sondern auch durch eine systemische Invasion in Verbindung mit extra-respiratorischen Symptomen gekennzeichnet ist.

Die neurologischen Ausfallerscheinungen müssen im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stehen. Eine funktionelle Beurteilung des Gehirns mittels EEG in Kombination mit anatomischer und funktioneller Bildgebung des Gehirns ist entscheidend für ein besseres Verständnis der Pathophysiologie. Die Entwicklung der Symptome zusammen mit den EEG-Mustern im Abstand zur akuten Episode sollte ebenfalls untersucht werden.

Insgesamt wurden 107 Studien einbezogen. Normale EEG-Befunde wurden in Serien von Erwachsenen (Cecchetti et al., 2020; Helms et al., 2020b; Petrescu et al., 2020) und Fallberichten von Patienten mit verschiedenen neurologischen Erkrankungen dokumentiert.

Fokale oder generalisierte Anfälle (Elgamasy et al., 2020; Fasano et al., 2020; García-Howard et al., 2020; Lyons et al., 2020), nicht-epileptische Anfälle (Logmin et al., 2020), Myoklonus (Muccioli et al., 2020b; Rábano-Suárez et al., 2020), psychotische Symptome (Lim et al., 2020), Enzephalopathie (Andriuta et al., 2020; Chaumont et al., 2020; Delorme et al, 2020; Paterson et al., 2020; Perrin et al., 2020), Enzephalitis (Paterson et al., 2020), Hirnstamm-Enzephalitis (Khoo et al., 2020) und Enzephalomyelitis (Zoghi et al., 2020) sind einige gesundheitliche Folgen, die im Zusammenhang mit der COVID-19-Erkrankung stehen. Einige Studien berichteten auch über unspezifische Anomalien, ohne dass die Autoren genauere EEG-Merkmale angegeben hätten (Chougar et al., 2020; Farley und Zuberi, 2020; Freij et al., 2020; Helms et al., 2020a; Pugin et al., 2020).[4]




Therapie im Rahmen einer Praxis für Ergotherapie und Neurofeedback


Die Behandlung der Patienten mit Post-Covid-Syndrom erfolgt in meiner Praxis basiert auf 3 Säulen, die eine Argumentation in der Fachliteratur haben. Zusätzlich dazu, bekommen die Klienten Tipps und „Hausaufgaben“, um die Therapie auch zu Hause zu unterstützen und um aktiv und verantwortungsvoll den Verlauf der Behandlung zum Erfolg zu beeinflussen.

Im Folgenden möchte ich diese 3 Säulen definieren und erklären.

1. Neurofeedback

Das Wort Neurofeedback verrät uns, dass es um Rückmeldung geht, das mit dem Nervensystem gekoppelt wird. Diese Technik kommt aus der großen Familie des Biofeedbacks.

Mit dem Biofeedback wird es möglich, unbewusste Körpervorgänge zu messen, zurückzumelden, um es bewusst zu machen, und auch zu trainieren, falls es erwünscht ist. Diese Technik wird sowohl therapeutisch benutzt, um die Funktionen des Körpers zu verbessern und ein Gleichgewicht zu erlangen, als auch als Prävention, um die Homöostase der körperlichen Funktionen zu erhalten.

Das Neurofeedback macht die Vorgänge des Gehirns sichtbar und bietet der trainierenden Person ein Feedback und damit auch die Möglichkeit einer Änderung. Die Rückmeldung wird basierend auf die EEG berechnet.

2. Biofeedback Herzratenvariabilität

Biofeedback (BFB) ist eine nicht-invasive Therapie, die Selbstregulierung des inneren Zustands auf der Grundlage von Informationen über Biosignalveränderungen an den Teilnehmer zurückmeldet [5]. Sobald die Amplitude des Biosignals (z. B. der EEG-Aktivität) den Wert erreicht, der mindestens so hoch ist wie der vom BFB-Therapeuten eingestellte Wert, erhält der Teilnehmer auditives und/oder visuelles Feedback. Durch den wiederholten Empfang von diesen Rückmeldungen ist das Gehirn in der Lage, diese Feedbacks mit den zugrundeliegenden mentalen und psychophysiologischen Zuständen, die mit der belohnten Aktivität verbunden sind, in Verbindung zu setzen. Folglich wird es aufgrund des assoziativen Lernens für den Teilnehmer immer einfacher, die Zustände zu erreichen, die mit einem erhöhten Niveau der belohnten Aktivität verbunden sind. Zu den Biosignalmodalitäten können Herzschlagmuster gehören, Elektroenzephalogramm (EEG)-Veränderungen, Blutsauerstoff-abhängige Veränderungen und andere [6][7].[8]

Das Herzratenvariabilitäts-Biofeedback (HRV-basiertes BFB) basiert auf der Rückmeldung von Herzfrequenzdaten an den Teilnehmer während der Atmung. Der Teilnehmer versucht, seine respiratorische Sinusarrhythmie (RSA) zu maximieren. Die RSA ist die Herzaktivität, die den Veränderungen der Herzfrequenz entspricht, die durch die Atmung beeinflusst wird. Die Herzfrequenz steigt während der Einatmung an und nimmt während der Ausatmung ab.

Die Effizienz des Gasaustauschs wird in der Lunge maximiert.[9][10]

Während des HRV -Trainings werden die RSA-Oszillationen einfacher und sinusförmiger, was oft innerhalb weniger Minuten erreicht wird, auch wenn der Teilnehmer noch ein Anfänger gegenüber der HRV-basierten BFB-Behandlung ist [11]. RSA wird durch das parasympathische autonome Nervensystem (PANS) gesteuert. Diese Postulate werden auch durch Studien unterstützt, die einen größeren Baroreflex (ein Mechanismus zur Aufrechterhaltung der kardiovaskulären Homöostase) nachweisen konnten [12]. Zudem wurde eine höhere HRV nach BFB-HRV [13] und während der BFB-basierten HRV festgestellt [14], da sowohl eine hohe HRV als auch der Baroreflex Marker für das parasympathische autonome Nervensystem sind [15].

Außerdem wurde berichtet, dass HRV-basiertes BFB zur Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz[16], was ebenfalls für die Fähigkeit spricht, das autonome Nervensystem in Richtung so zu beeinflussen, dass der Parasympathikus aktiviert wird. Die subdiaphragmatische Atmung führt zur Aktivierung des Baroreflexes und der vagalen Afferenzen über[17]. Das Üben der Bauchatmung ist daher für die Durchführung des Trainings mit dem HRV-BFB sehr wichtig.


3. Photobiomodulation

Unter Photobiomodulation (PBM) versteht man die Anwendung geringer Mengen von rotem oder Nahinfrarotlicht (NIR), um biologische Zellen und Gewebe durch photochemische Mechanismen entweder zu stimulieren oder zu hemmen[18]. Sie wurde erstmals 1967 entdeckt, als Endre Mester beobachtete, dass eine schwache Laserbehandlung das Nachwachsen von Haaren und die Wundheilung bei Ratten förderte2[19]. Dies gab den Anstoß zu zahlreichen Untersuchungen über den Einsatz von schwachen Lasern und Leuchtdioden (LEDs) zu therapeutischen Zwecken, die unter dem Begriff "Low-Level-Lichttherapie" (LLLT) zusammengefasst werden. Im Jahr 2015 wurde von Forschern auf diesem Gebiet eine globale Initiative ergriffen, um den Begriff "Photobiomodulation" zu standardisieren. Die transkranielle PBM (tPBM), die auf die Zufuhr von Lichtenergie zum Gehirn abzielt, wird mit einer erhöhten zerebralen Durchblutung, Sauerstoffverfügbarkeit und -verbrauch, Adenosidtriphosphat (ATP)-Produktion und verbesserter Mitochondrienaktivität in Verbindung gebracht[20]. In jüngerer Zeit hat die tPBM ihren Wert als Behandlung für neurologische[21] und neurodegenerative Erkrankungen, einschließlich der Alzheimer-Krankheit[22], unter Beweis gestellt.

Transkranielle PBM verbessert den regionalen zerebralen Blutfluss bei Personen mit traumatischen Hirnverletzungen, sowie bei schweren Depressionen und der Parkinsonschen Krankheit [23].

Ein Anstieg der ATP-Produktion und ein verbesserter regionaler zerebraler Blutfluss sind wesentliche Faktoren, die eine schnellere Reparatur des betroffenen Nervensystems ermöglichen. Es wurde vermutet, dass die NIR-Therapie viele dopaminerge Zellen vor dem Zelltod bewahrt. Dieser Effekt der PBM wurde bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit genutzt.

Naeser et al. beschrieben zwei Fallberichte über chronische Hirnverletzungen, bei denen sich die Kognition nach einer PBM-Behandlung verbesserte. Die Patienten berichteten über besseren Schlaf und Verbesserung bei den sozialen, zwischenmenschlichen und beruflichen Funktionen [24].

Außerdem berichteten Azbel et al. 1993 über die früheste Studie an einem Gehirn-Tiermodell. Die Autoren beschrieben die Verbesserung der synaptischen Leitfähigkeit in Hippocampus-Neuronen nach PBM[25].

Die PBM wurde auch zur Reparatur des Rückenmarks eingesetzt. Das Rückenmark ist eine empfindliche, lange, schwanzförmige Struktur, die am Ende des Hirnstamms beginnt und sich bis zum Ende der Wirbelsäule erstreckt. Das Rückenmark besteht aus Nerven, die Signale zwischen dem Gehirn und den anderen Teilen des Körpers transportieren. Eine positive Wirkung von PBM bei der Reparatur des Rückenmarks (SCI) wurde von Huang et al. beschrieben [26].

Yamany et al. wiederum führten PBM bei dreißig Probanden mit schmerzhafter diabetischer Neuropathie ein und erzielten eine Schmerzreduktion, eine Veränderung der Haut am Fuß, Mikrozirkulation der Fußhaut und Verbesserung einiger elektrophysiologische Parameter der peripheren Nervenfunktion.[27]

Ich habe in meiner Praxis den Anspruch evidenzbasiert zu arbeiten und dadurch ist es mir sehr wichtig auch bei PCS-Patienten diesen Standard aufrechtzuerhalten. Die Studienlage ist immer noch nicht eindeutig, welche Mechanismen der Erkrankung zugrunde liegen und dementsprechend gestaltet sich auch die Behandlung schwierig. Die Individualität jeden einzelnen Patienten sollte immer berücksichtigt werden, um daraufhin die Therapie angepasst und optimiert aufbauen.

Die folgende Evidenz stützt meine Annahmen, dass meine Entscheidung der Behandlung eine wichtigere Rolle für die PostCovid-Patienten spielen kann.

Es wurde festgestellt, dass das Neurofeedback in der Lage ist, verschiedene neurologische Probleme zu verändern und den Zustand zu verbessern, wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Depression, Müdigkeit, epileptische Anfälle, die sich mit den Symptomen überschneiden, die häufig auch nach der COVID-19 akuter Behandlung persistieren.

Darüber hinaus erwies sich die NFB als wirksam bei Behandlung des chronischen Erschöpfungssyndroms (CFS) und Multipler Sklerose (MS), die beide ähnliche Symptome wie die Komplikationen nach COVID-19 aufweisen, wie Schmerzen, Müdigkeit und Depression.

Das NFB löst mikrostrukturelle Veränderungen der weißen und grauen Substanz aus, die mit einer Verbesserung der Funktionen der trainierten Hirnareale verbunden sind. Darüber hinaus wurde wiederholt dokumentiert, dass NFB-induzierte Verhaltensverbesserungen der Gehirnfunktionen langfristig persistieren. Außerdem wurde die NFB-Therapie auch mit einer erhöhten Konzentration des neurotrophen Faktors in Verbindung gebracht wird, der an der Regulierung der homöostatischen Plastizität beteiligt ist, und der eine wesentliche Rolle spielt für die erfolgreiche Aufrechterhaltung der Hirndynamik.[28]

Post-COVID-19-Patienten könnten auch von einer HRV-basierten BFB-Behandlung profitieren. Zunächst einmal basiert dieser Vorschlag auf der signifikanten Überschneidung zwischen Post-COVID-19-Symptomen und anderer Ätiologien, die erfolgreich mit HRV-BFB behandelt wurden.

Zweitens, da HRV-BFB in der Lage ist, Marker für das parasympathische autonome Nervensystem (PANS) zu verbessern, wie z. B. eine erhöhte HRV und erhöhter Baroreflex, sind COVID-19-Patienten mit unteraktiviertem/gehemmtem PANS und/oder überaktiviertem autonomen sympathischen Nervensystem (SANS) geeignete Kandidaten für eine HRV-BFB-Behandlung.

Drittens: Der erfolgreiche Erwerb des richtigen Atemmusters, das zum Erfolg des HRV-BFB-Trainings führt, kann dazu beitragen bessere Atemgewohnheiten wiederherzustellen. Das führt zu einem effektiveren Gasaustausch in der Lunge führt, was eine bessere Sauerstoffversorgung zur Folge hat. Dadurch wird die Regeneration und/oder Wiederherstellung von geschädigtem Gewebe im COVID-19 Zustand beschleunigen. Eine Therapie mit HRV-BFB-Training könnte vor allem für jene Menschen von großer Bedeutung sein, die die unangepasste Atemmuster und/oder andere Atembeschwerden aufweisen, die häufig nach COVID-19 auftreten.

Nicht zuletzt steht das ANS in engem Zusammenhang mit dem reibungslosen Funktionieren des Immunsystems im Zusammenhang. SANS ist an der Steuerung proinflammatorischen Veränderungen beteiligt, während PANS die Unterdrückung von pro-inflammatorischen Markern vermittelt. Es wurde festgestellt, dass HRV-BFB die Resilienz gegenüber Entzündungsmarker, erhöht. Das könnte durchaus ein Hinweis sein auf den potenziellen therapeutischen Nutzen für Post-COVID-19-Teilnehmer[29], die an einer langfristigen Deregulierung des Immunsystems leiden.

Ein weiterer Beleg für die potenzielle therapeutische Wirkung von HRV-basierter BFB für Post-COVID-19-Teilnehmer stammt aus Neuroimaging-Studien. Die Studien zeigten einen Anstieg der Durchblutung der Amygdala, des Hippocampus und des Gyrus Cingulum sowie eine größere Konnektivität zwischen subkortikalen limbischen Bereichen und präfrontalem Kortex während HRV-basierter BFB. Die oben genannten limbischen Areale überschneiden sich mit den Bereichen, die bei den Post-COVID-19-Patienten wiederholt als auffällig gefunden wurden und mit einigen neurologischen Komplikationen nach COVID-19 korrelieren.

HRV-basierte BFB könnte dazu beitragen, die Aktivität in CANS zu normalisieren und die zugrundeliegenden Funktionen im Post-COVID-19-Zustand wiederherzustellen.

Es ist jedoch zu erwähnen, dass kein Zusammenhang zwischen dem Grad der Veränderung von ANS-Markern und dem Schweregrad der Komplikationen nach COVID-19 noch nicht gefunden/untersucht wurde.[30]


Praktische Umsetzung des Konzeptes



In meiner Praxis nutze ich die modernste Technik für das Biofeedback, Neurofeedback und Photobiomodulation.

Das Biofeedback wird mit dem GP-8 System und die Software von SomaticVision Alive Professional als Herzratenvariabilität-Training durchgeführt. Der Patient wird im Voraus angeleitet, wie die diaphragmatische Atmung funktioniert und es wird ihm angeraten als „Hausaufgaben“ täglich die Durchführung zu wiederholen – 10-15 Minuten täglich für mindestens 4 Mal in der Woche. Bei der Übung ist es wichtig in drei Positionen zu üben – im Liegen, im Stehen und im Sitzen. Es gibt auch Apps, die diese Übung unterstützen - bei setzen des Smartphones auf dem Bauch können die Sensoren die Bewegungen registrieren.

„Die Bauchatmung (Abdominalatmung) oder auch Zwerchfellatmung (Diaphragmalatmung) ist eine normale, ruhige Form der Lungenbelüftung (Ventilation). Den eher durch Bewegungen des Brustkorbes dominierten Atmungstyp nennt man Brustatmung.

Das Einatmen erfolgt bei der Bauchatmung durch das Zusammenziehen (Kontraktion) des Zwerchfells, wodurch der Unterdruck im Pleuraspalt verstärkt wird. Diesem Unterdruck folgend wird die Lunge ausgedehnt und dadurch wird Luft angesaugt. Das Ausatmen erfolgt bei dieser Atemtechnik durch das Entspannen des Zwerchfells, wodurch sich die Lunge aufgrund der Eigenelastizität zusammenzieht und die Luft „auspresst“. Bewusst kann die Ausatmung durch die Anspannung der Bauchmuskeln unterstützt werden.

Diese Form der Atmung wird unbewusst eingesetzt, wenn der menschliche Körper entspannt ist, beispielsweise beim Sitzen oder Schlafen, sowie von Kleinkindern und alten Menschen. Bewusst wird die Bauchatmung von geübten Sängern und Blasmusikern zur Atemstütze sowie als wichtiger Bestandteil in vielen asiatischen Kampfkünsten und bei einigen Formen des Yoga eingesetzt.[2] Dadurch, dass nur ein geringer Anteil der Atemmuskulatur aktiv ist, wird weniger Energie verbraucht als bei der Brustatmung. Der Blutdruck wird gesenkt und die Verdauung durch die Massage der Eingeweide gefördert. Außerdem wird durch den Unterdruck im Bauchraum der venöse Rückstrom gefördert, da sich dieses Druckgefälle bis auf die untere Hohlvene (Vena cava inferior), welche in den rechten Vorhof des Herzens mündet, fortsetzt. Daher ist die Bauchatmung auch bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen empfehlenswert.“[31]

Das Neurofeedback führe ich mit dem System von BrainmasterTechnologies mit dem Discovery Verstärker und die Software BrainAvatar mit den IFEN-ProZ Protokolle von dem Institut von EEG-Neurofeedback Thomas Feiner durch. Die sLORETA Protokolle ermöglichen den Einsatz des Neurofeedbacks auch bei tiefliegenden Strukturen, die als Regions of Interest (ROI) eingestellt werden. Durch das BrainMapping und die sLORETA-Auswertung kann ich genau sehen, welche ROI beim Patienten trainiert werden sollen. Z-Scores basieren tatsächlich auf dem quantitativen EEG, das Kliniker verwenden, um Trainingsorte zu definieren für Neurofeedback.

Z-Score Training oder LZT (Live Z-Score-Training) ist in der Regel ein multivarianter Ansatz. Es nutzt Daten aus verschiedenen Platzierungen, wandelt sie durch Vergleich einer normativen Datenbank in Z-Scores um, und ermöglicht das Training in Richtung einer normativen Datenbank in Echtzeit. Daher berechnen die Protokolle Abweichungen von der Norm. Es gibt immer Werte, die innerhalb oder außerhalb der Norm liegen. Und das ist was in einem Schwellenparadigma für Neurofeedback verwendet werden kann. Alles im Standard wird nicht angerührt, da es in Ordnung ist – nur Werte außerhalb der Norm sollten trainiert werden. Das alles macht das Z-Score-Training sehr attraktiv. Alle relevanten Werte können wir jetzt während einer Sitzung unter Verwendung von Amplitude, Kohärenz, Phase, Asymmetrie und auch LORETA-Werten gleichzeitig trainieren. Jeder Wert kann in einen Z-Score-Wert umgewandelt werden und so zum Trainingsparameter werden.[32]Im IFEN-Pro-Z-Protokoll ist das Training ein hochdynamischer und gehirnfreundlicher Prozess. Es kann als bezeichnet werden Smart Protocol, da es durch seine intelligenten Algorithmen fast alles macht. Die Schwellwertparadigmen sind immer genau, da das Protokoll die Ausreißer findet und die Schwellenwert genau dort, wo die Ausreißer sind. Das IFEN-Z-Score-Protokoll lässt das Gehirn verschieben und kümmert sich global nur um sanfte Verschiebungen, indem es die abweichenden Werte in mehreren Regionen des Gehirns anspricht.

Zusätzlich kommen die Neurofeedback Neuromeditation-Protokolle zum Einsatz. Diese sind in Anlehnung auf die dominante Symptomatik des Patienten und die Ziele der Therapie eingestellt. Die Fokus-Neuromeditation wende ich bei Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen und kognitive Beschwerden an. Diese Art der Meditation kann auch bei milden Gehirn-Verletzungen durchgeführt werden. Dabei werden der anteriore cinguläre Kortex (ACC) und der posteriore cinguläre Kortex (PCC) trainiert.

Der ACC dient als Verbindung zwischen den höheren Gehirnzentren des Kortex und den niedrigeren Gehirnzentren des limbischen Systems. Als solches ist er sehr wichtig für die Koordinierung von Elementen des Denkens und Fühlens. Der ACC ist an vielen Aufgaben beteiligt, unter anderem an der Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf ein einzelnes Objekt zu richten.

Der PCC ist der Knotenpunkt des Default-Mode-Network (DMN; Ruhenetzwerk). Diese Hirnregion ist sehr stark an Gedanken beteiligt, die mit unserer Vorstellung von uns selbst zu tun haben. Auf diese Weise ist diese Region wichtig für das Umherschweifen der Gedanken. [33]

Die Fokus-Meditation führt dazu, eine Balance zu finden zwischen der Aktivierung oder der Hemmung beider Regionen. Wenn der Geist nicht mit einer Aufgabe beschäftigt ist (Funktion des ACC), denkt er an das Selbst (DMN). Die Patienten trainieren zuhause nur als reine Meditation, ohne die EEG-Rückmeldung. In der Praxis, wird die Übung mit einem EEG-Protokoll begleitet, das ein Feedback über die Aktivierung/Hemmung von ACC und PCC ermöglicht.

Die Photobiomodulation wird mittels Vielight Neuro Alpha durchgeführt. Das System überträgt pulsierende Nah-Infrarot-Energie (NIR) durch den Schädel zum Gehirn. Das Neuro Alpha emittiert 810nm NIR Energie und pulsiert diese Energie mit einer Frequenz von 10 Hz. Diese Frequenz ist den neuronalen Alphawellen des Gehirns ähnlich. Alphawellen sind mit dem Alphazustand des Gehirns korreliert und unterstützen die geistige Koordination, die Achtsamkeit und das Lernen.

Die Patienten trainieren 2-3 wöchentlich in der Praxis zwischen 45 und 60 Minuten, abhängig von der Verordnung für Ergotherapie. Die Therapieeinheit fängt mit Neurofeedback an und anschließend wird HRV-Training gleichzeitig mit der Photobiomodulation durchgeführt.

Das Feedback während des NFB ist individuell ausgesucht. Meistens ist das visueller Art. Die Patienten schauen sich ein Video an und ein Software-Dimmer ermöglicht eine Kontrast-Modulation. Zudem werden NFB-Spiele eingesetzt, die auf der IFEN Neuroscience Launcher zu finden sind. Als angenehm werden die Spiele, die weniger spannend sind (IFEN SkyFly oder IFENAir), denn die Patienten mit PostCovid scheinen negativ auf ein „zu viel“ an gleichzeitiger Behandlung zu reagieren. Sie berichten über einer Augmentierung der Erschöpfung oder der Begleitsymptomatik. Wenn das visuelle Feedback auch „zu viel“ ist, stell ich das Protokoll mit „Eyes closed“ um und die Rückmeldung wird audiomoduliert.

Während dem HRV-Biofeedback, hat der Patient den Sensor an dem Finger und das Feedback erfolgt sowohl visuell als auch auditiv. Über die Alive Software und die AliveEnvironments bekommt der Patient eine graphische Darstellung, die sich bei Erfolg aufbaut – zum Beispiel die „Valley“, wo in eine Wiesenlandschaft Blumen blühen und die Musik wird moduliert (leise/laut). Die Vielight-Cape wird währenddessen auf dem Kopf gesetzt und die Stimulation fortgeführt.

[1] Leitlinie „Long/Post-COVID-Syndrom“ S1-Leitlinie Ling-/Post-COVID der AWMF – Registernummer 020-027 – Ausgabe 2021 [2] Paul G Swingle, PhD (2015). Adding Neurotherapy to Your Practice – Clinician´s Guide to the ClinicalQ, Neurofeedback and Braindriving. [3] https://neurofeedback-ifen.com/blog/gehirnwellen-als-biomarker - “Gehirnwellen als Biomarker – das quantitative EEG (QEEG) in der Neurofeedback-Therapie” – Thomas Feiner 2022 [4] https://doi.org/10.3389/fphys.2020.622466 [5] Gruzelier, J. H. (2014). Neuroscience and biobehavioral reviews EEGneurofeedback for optimising performance: a review of methodological and theoretical considerations. Neurosci. Biobehav. Rev. 44, 159–182. doi: 10.1016/j.neubiorev.2014.03.015 [6] Watanabe, T., Sasaki, Y., Shibata, K., and Kawato, M. (2017). Advances in fMRI Real-Time Neurofeedback. Trends Cogn. Sci. 21, 997–1010. doi: 10.1016/j.tics. 2017.09.010 [7] Collura, T. F. (2017). 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